Menschen verlassen aus sehr unterschiedlichen Gründen ihre Heimat und suchen bei uns eine Zukunft. Sie fliehen vor Krieg, Chaos, Unterdrückung, islamischem Terror und vor dem Hunger. Letztere beschimpft man bei uns mit dem bösen Wort Wirtschaftsflüchtlinge. Wenn christliche Politiker dieses Wort in den Mund nehmen, gruselt es mich.

Und das BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtling) treibt hier ein irres Spiel. Wer Gefahr läuft, erschossen zu werden, bekommt Asyl. Wer Gefahr läuft zu verhungern bekommt kein Asyl.

Wir Deutschen werfen im Jahr 4,4 Millionen Tonnen Lebensmittel auf den Müll, aber Leute, die zu uns kommen, weil sie am Verhungern sind, können wir nicht ernähren. Im Jahr 2015 wurden insgesamt 890.000 Flüchtlinge beim BAMF registriert. Pro Flüchtling haben wir also 4,9 Tonnen Lebensmittel übrig.

Die Israeliten sind weiland vor dem Hunger nach Ägypten geflohen. Wirtschaftsflüchtlinge. Ihnen erging es dort übel. Sie waren genauso wenig erwünscht wie die Flüchtlinge hierzulande. Was für ein Glück, dass so wenige Verantwortliche sich in der Bibel auskennen. Sonst könnten sie noch auf die Idee kommen, es den Ägyptern nachzumachen.

Als nämlich die Israeliten überhandnahmen, haben sie einfach alle neugeborenen Jungen umgebracht.

 

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